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SUMMARY:Alte Musik, unerhört jung | Zwischen Sakraler Tiefe & Kammermusikalischer Intimität
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]\nAlte Musik, unerhört jung | Zwischen Sakraler Tiefe & Kammermusikalischer Intimität\n\nEmpfindsame Kirchen,- und Kammermusik aus Mitteldeutschland\nKünstlerische Leitung: Elizaveta Birjukova\n \nWie so oft in der Menschheitsgeschichte bewirken große Krisen und Umbrüche enormen Drang zum Schönen, Erhabenen und Kreativen. Während und nach dem 30-jährigen Krieg erblühte in Mitteldeutschland nach und nach eine sprudelnde, an Reichtum vielleicht nur mit Italien der damaligen Zeit vergleichbare musikalisch-künstlerische Landschaft.\nDie Fürsten förderten nicht nur die schönen Künste, sie waren häufig selbst aktiv. Es wurde komponiert und auf hohem Niveau musiziert, mit Freude zum Neuen ungewöhnliche Instrumente gebaut und neue Klangsprachen entwickelt.\nDie vier Konzerte „Verborgene Schätze des Mitteldeutschen Barock“ beleuchten unterschiedliche Aspekte und Entwicklung der Mitteldeutschen Barockmusik, von den alten Meistern am Dresdner Hof bis hin zu den Klassik-Vorboten und somit bis zur Bauzeit des Gohliser Schlösschens.\n \nProgramm\nJohann Christian Hertel (1699–1754)\nSonata a Traversiere, Viola da Gamba, Cembalo G-Dur\nJohann Sebastian Bach (1685–1750)\nSonate für Flöte und Cembalo in h-Moll, BWV 1030\nJohann Gottlieb Janitsch (1708–1763)\nSonata da chiesa in A-Dur für Flöte, Violine, Basso continuo\n~ ~ ~ PAUSE ~ ~ ~\nFranz (František) Benda (1709–1786)\nSonata in c-Moll für Viola und Basso continuo, Lee III.137\nErnst Wilhelm Wolf (1735–1792)\nSonata IV „Das entzweite Ehepaar gemeiner Leute“\nCembalo Solo\nCarl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)\nTrio Sonata h-Moll Wq 143 für Flöte, Violine & Basso continuo\nTexte von Johann Anastasius Freylinghausen, Gerhard Tersteegen\n \n \nBesetzung\nElizaveta Birjukova / barocke Traversflöte\nMagdalena Schenk-Bader / Barockvioline, Barockviola\nAnna Reisener / Barockvioloncello, Viola da Gamba\nGerd Amelung / Cembalo\n \nBiografien\n\nElizaveta Birjukova ist in Zentralrussland aufgewachsen und kam als 16-jährige nach Deutschland. Während ihres Studiums an der Leipziger Musikhochschule vertiefte sie die stilistische Auseinandersetzung mit der Barockmusik und entdeckte darüber hinaus die Welt der Neuen Musik. Im Rahmen eines Aufbaustudiums in Weimar bekam Elizaveta Birjukova zur in Leipzig intuitiv begonnenen Selbstrealisierung als Solistin in der Konzert- und Ensembletätigkeit frische Impulse.\nReisen nach Frankreich zu Barockmusikfestivals, Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Teilnahme als Kammermusikerin an Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, Salzburg, Bonn, Weimar, Darmstadt, Prag, Moskau, Sankt-Petersburg und Beirut, Mitbegründung bzw. kammermusikalische Tätigkeit in dem Ensemble DUO 9, gegründet 2009 zusammen mit dem Pianisten Christoph Ritter, den Ensembles für Neue Musik klangwerkstatt weimar (heute – klangwerk am Bauhaus), ensemble iberoamericano weimar und ensemble marges, als Traversflötistin in dem Leipziger Barockorchester, Merseburger Hofmusik, Dresdner Barockorchester, Tätigkeit als Dozentin an der Musikschule „Neue Musik“ Leipzig sowie bei Meisterkursen und Workshops in Deutschland, Russland, Ukraine und im Libanon und seit 2021 als künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Landesjugendensembles Neueste Musik Sachsen – all das formte die interpretatorische Gestalt Elizaveta Birjukovas jenseits einer Routinevorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen flötistischer Aufführungspraxis.\n \n\n \nMagdalena Schenk-Bader ist Geigerin und Bratscherin mit Schwerpunkt auf historischer Aufführungspraxis. Sie studierte Schulmusik und Germanistik in Würzburg sowie Barockvioline bei Susanne Scholz in Leipzig und sammelte weitere künstlerische Impulse in Kursen und Projekten bei Kathi Debretzeni, Stanley Ritchie, Lars Ulrich Mortensen, Petra Müllejans, Leila Schayegh und weiteren Musiker:innen der Alten Musik.\nIhre musikalische Entwicklung wurde durch eine Einladung zu I Giovanni Dell’Academia Montis Regalis und die Arbeit als Mitglied im European Union Baroque Orchestra bereichert. Mit dem Ensemble Camerata Bachiensis gewann sie den ersten Preis beim Internationalen Telemann-Wettbewerb in Magdeburg, ebenso den ersten Preis beim Premio Selífa in San Genesio sowie den Gebrüder-Graun-Preis.\nRegelmäßig ist sie zu erleben im Collegium Musicum 23, im Ensemble 1684, im Göttinger Barockorchester, der Lautten Compagney Berlin und der Capella Jenensis, wo sie für ihre stilistische Klarheit, musikalische Sensibilität und Vielseitigkeit geschätzt wird. In der frühbarocken Musik beschäftigt sie sich mit historischen Spielhaltungen, ein Interesse, das sie dank eines Neustart Kultur-Stipendiums auch auf der Lira da braccio vertiefen konnte.\n2024 hatte sie die Gelegenheit mit Collegium Musicum 23 auf der Hoffmannschen Bratsche, einem Instrument aus dem Bestand der Thomaskirche von 1729, Bachs „Kunst der Fuge“ aufzunehmen.\nNeben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie an der Musikschule der Wittenberger Hofkapelle e.V. und an der „Neuen Musik Leipzig“. In den letzten Jahren entdeckt sie zunehmend ihre eigene Stimme in der Verbindung von Musik und Lyrik, ein Feld, das sie weiter erforschen und entwickeln möchte.\nIhre Vision ist es, historische Musik lebendig und spürbar zu machen, stilistische Präzision mit Ausdruckskraft zu verbinden und das Publikum an der Freude und Tiefe der Musik teilhaben zu lassen.\n \nDie aus Norddeutschland stammende Musikerin Anna Reisener studierte Barockcello, modernes Cello und Gambe in Bremen, Amsterdam, Frankfurt und Berlin. Sie konzertiert regelmäßig mit Barockorchestern aus Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Neben zahlreichen Meisterkursen wurde ihr Studium durch die Erfahrungen als Mitglied des European Union Baroque Orchestra, der Stuttgarter Bachakademie sowie der Collegium Vocale Gent Academy erweitert.Vielfältige musikalische Projekte brachten sie bereits an wichtige internationale Konzertorte wie das Muziekgebouw aan‘t IJ Amsterdam, die Guildhall London, die Königliche Oper Versailles, das AMUZ Antwerpen, LA Opera (Los Angeles), sowie zu bedeutenden Festivals wie dem Leipziger Bachfest, dem Felix! Festival der Kölner Philharmonie, dem Bucharest Early Music Festival, dem York Early Music Festival und den Herrenchiemsee-Festspielen.Im Gebiet der historischen Aufführungspraxis ist sie stets im neugierigen Lernprozess. So beschäftigt sie sich mit Diminutionen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, dem akkordischen Continuospiel auf dem Cello sowie speziellem Instrumentarium wie dem fünfsaitigen Cello oder dem Basse de Violon. Mit ihrem Cellotrio tiefsaits erkundet sie den Kammermusikklang der besonderen Kombination von drei tiefen historischen Streichinstrumenten und übt sich im Arrangieren. Geprägt durch die eigene Vergangenheit in vielerlei Chören wie dem Landesjugendchor Schleswig-Holstein liegt ihr Vokalmusik besonders am Herzen.\n \n \n\n\n\n\nSchwerpunkt der Arbeit von Gerd Amelung ist die weltliche Vokalmusik zwischen 1600 und 1800.\nNach Produktionen in Gotha und Brandenburg/Havel dirigierte er Monteverdis Ulisse am Deutschen Nationaltheater Weimar (SZ 2021/22) sowie G. Scarlattis Amor Prigioniero (2021-23) und B. A. Bendas Ariadne auf Naxos (2024, 2025) am Liebhabertheater Schloss Kochberg. Im Frühjahr 2024 folgte J. F. Agricolas Achille in Sciro am Theater Altenburg-Gera, die auch von Deutschlandfunk Kultur aufgezeichnet wurde und im Februar 2025 als CD erschienen ist. Ende 2025 dirigierte er Purcells Dido and Aeneas an der Israeli Opera Tel Aviv; von November 2026 bis Januar 2027 folgt Händels Agrippina im Rahmen des Festivals Winter in Schwetzingen.\nGleichzeitig ist er als Festivalmacher aktiv: 2016-2024 künstlerischer Leiter des GÜLDENER HERBST – Festival alter Musik Thüringen, vertrat er von Dezember 2022 bis Mai 2023 die Intendanz der Händel-Festspiele Halle (Saale) 2024. Dort initiierte und betreute unter anderem die künstlerische Rekonstruktion von G. F. Händels Titus l’Empereur (opera settecento, mus. Leitung: Leo Duarte, Regie: Klara Kofen) und das neu konzipierte Melodram Manon Lescaut mit Musik von Händel und Rameau (Konzert „Handel’s Library“ am 6. Juni 2024, Händelfestspielorchester, mus. Leitung: Attilio Cremonesi, Rezitation: Axel Thielmann). Zudem hat er Heinrich Schütz Musikfests 2026 konzipiert.\n2005 – 2018 und 2020-23 unterrichtete er barocke Stilistik für Sänger an der HfM Franz Liszt Weimar; Dozenturen in Meisterkursen für Barockoper in Deutschland, Italien und Frankreich ergänzen seine pädagogische Aktivität. 2020-25 war er Korrepetitor beim Cesti-Wettbewerb Innsbruck.\nEr ist Preisträger der Konzertgesellschaft München und Stipendiat des DAAD.\n \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n \nKarten\nEintritt: 20 € | ermäßigt 15 € | Kartenreservierung über das u.a. Formular, telefonisch unter 0341 58615846 oder per Mail: event@gohliserschloesschen.de ( mailto:event@gohliserschloesschen.de )\n \n \nWir danken\nunseren Förderern und Kooperationspartnern\n \n\n \n\n \n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]\n
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