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SUMMARY:Alte Musik, unerhört jung | Experimentierfreude & neue Klangwelten
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]\nAlte Musik, unerhört jung | Hofmusik & Virtuosität\n\nGlanzvolle Werke aus mitteldeutschen Fürstenhöfen\nKünstlerische Leitung: Elizaveta Birjukova\n \nWie so oft in der Menschheitsgeschichte bewirken große Krisen und Umbrüche enormen Drang zum Schönen, Erhabenen und Kreativen. Während und nach dem 30-jährigen Krieg erblühte in Mitteldeutschland nach und nach eine sprudelnde, an Reichtum vielleicht nur mit Italien der damaligen Zeit vergleichbare musikalisch-künstlerische Landschaft.\nDie Fürsten förderten nicht nur die schönen Künste, sie waren häufig selbst aktiv. Es wurde komponiert und auf hohem Niveau musiziert, mit Freude zum Neuen ungewöhnliche Instrumente gebaut und neue Klangsprachen entwickelt.\nDie vier Konzerte „Verborgene Schätze des Mitteldeutschen Barock“ beleuchten unterschiedliche Aspekte und Entwicklung der Mitteldeutschen Barockmusik, von den alten Meistern am Dresdner Hof bis hin zu den Klassik-Vorboten und somit bis zur Bauzeit des Gohliser Schlösschens.\n \nProgramm\nGeorg Philipp Telemann (1681–1767)\nPariser Quartett Nr. 1 D-Dur, TWV 43:D3\nfür Traversflöte, Violine, Viola da gamba (oder Violoncello) und Basso continuo\nJohann Gottfried Müthel (1728–1788)\nSonate D-Dur\nfür Traversflöte und Basso continuo\nCarl Philipp Emanuel Bach (1714–1788)\nTriosonate c-Moll, Wq 161/1 (H.579)\n„Sanguineus et Melancholicus“\nfür zwei Violinen und Basso continuo\nWilhelm Friedemann Bach (1710–1784)\nDuett g-Moll, F.62\nfür zwei Violen\nJohann Gottlieb Janitsch (1708–1763)\nQuatuor Nr. 4 g-Moll\nfür Traversflöte, zwei Violen und Basso continuo\n \nBesetzung\nHelga Schmidtmayer / Barockvioline und -viola & Programmkonzeption\nUwe Ulbrich / Barockvioline und -viola\nElizaveta Birjukova / barocke Traversflöte\nGeorg Zeike / Barockvioloncello, Viola da gamba\nChristopher Berensen / Cembalo\n \n \nBiografien\n\nElizaveta Birjukova ist in Zentralrussland aufgewachsen und kam als 16-jährige nach Deutschland. Während ihres Studiums an der Leipziger Musikhochschule vertiefte sie die stilistische Auseinandersetzung mit der Barockmusik und entdeckte darüber hinaus die Welt der Neuen Musik. Im Rahmen eines Aufbaustudiums in Weimar bekam Elizaveta Birjukova zur in Leipzig intuitiv begonnenen Selbstrealisierung als Solistin in der Konzert- und Ensembletätigkeit frische Impulse.\nReisen nach Frankreich zu Barockmusikfestivals, Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Teilnahme als Kammermusikerin an Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, Salzburg, Bonn, Weimar, Darmstadt, Prag, Moskau, Sankt-Petersburg und Beirut, Mitbegründung bzw. kammermusikalische Tätigkeit in dem Ensemble DUO 9, gegründet 2009 zusammen mit dem Pianisten Christoph Ritter, den Ensembles für Neue Musik klangwerkstatt weimar (heute – klangwerk am Bauhaus), ensemble iberoamericano weimar und ensemble marges, als Traversflötistin in dem Leipziger Barockorchester, Merseburger Hofmusik, Dresdner Barockorchester, Tätigkeit als Dozentin an der Musikschule „Neue Musik“ Leipzig sowie bei Meisterkursen und Workshops in Deutschland, Russland, Ukraine und im Libanon und seit 2021 als künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Landesjugendensembles Neueste Musik Sachsen – all das formte die interpretatorische Gestalt Elizaveta Birjukovas jenseits einer Routinevorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen flötistischer Aufführungspraxis.\n \n\nSchon im Kindesalter wurde Helga Schmidtmayer an die Geige herangeführt, die seitdem ihr ganzes Leben begleitet.\nDie Stationen ihrer Ausbildung führten von der Musikschule ihres ungarischen Geburtsortes Tatabánya über das Konservatorium „Bartók Béla“ in Budapest an die Universität Szeged, wo sie im Jahr 2008 bei Prof. Ferenc Szecsődi ihr künstlerisches Studium in Fach Violine und begleitend in Musikpädagogik abschloss. Nach einem längeren Aufenthalt in Indonesien und dank zweier Stipendien (Eötvös, DAAD) konnte sie ihrer Faszination für die Alte Musik folgen und im Jahr 2012 den Master für Barockvioline bei Prof. Susanne Scholz in Leipzig an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ erwerben. Ergänzend zu ihrem Studium nahm sie regelmäßig an Meisterkursen bei bedeutenden Persönlichkeiten wie O. Edouard, S. und B. Kuijken, E. Gatti, und C. Mackintosh teil.\nIhre besondere Leidenschaft gilt sowohl dem Entdecken selten aufgeführter oder weitgehend unbekannter barocker Werke als auch deren stilistisch differenzierter Interpretation, weswegen sie gerne, in Anlehnung an historische Quellen und die historische Aufführungspraxis, mit verschiedenen Spieltechniken und Spielhaltungen experimentiert.\nSie konzertiert national und international mit zahlreichen Ensembles wie Märkisch Barock, Gellert Ensemble, Merseburger Hofmusik, Sächsisches Barockorchester, Capella Fidicinia, Capella Trinitatis, Capella Santa Croce, Leipziger Concert, Stella Maris, Capella Jenensis, Le Jardin des Arts, Thüringenbarock und Göttinger Barockorchester.\nIdeen und Inspiration erhält sie aber nicht nur beim Austausch mit ihren ausgebildeten Musikerkollegen über ihre professionellen Projekte, sondern auch beim Unterrichten ihrer jüngeren und älteren Schüler an zwei Leipziger Musikschulen, dem Forum Thomanum und der Neuen Musik, wo sie als Geigenlehrerin und Ensembleleiterin tätig ist.\n \nUwe Ulbrich wurde in Pirna bei Dresden geboren. Nach dem Abitur studierte er Musik und Mathematik für das Lehramt an Gymnasien an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” Dresden und an der Technischen Universität Dresden. Seine intensive Beschäftigung mit Alter Musik mündete im Studium der Barockvioline in den Klassen von Volker Mühlberg und Prof. Mechthild Karkow an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und im Besuch verschiedener Meisterkurse, u.a. bei Odile Edouard und Ryo Terakado.\nBesondere Impulse erhielt er auch durch die Arbeit in verschiedenen Projekten mit Prof. Susanne Scholz. Im Frühjahr 2017 schloss er das Masterstudium mit Auszeichnung ab.\nEr konzertiert national und international mit zahlreichen Ensembles, wie Musica Fiata, Concerto Foscari, Merseburger Hofmusik, Concerto Farinelli, Ensemble Leipziger Concert, Johann Rosenmüller Ensemble, Cappella Sagittariana Dresden, Batzdorfer Hofkapelle, Gellert Ensemble, Capella Jenensis und Sospiratem. Zusammen mit Julia Chmielewska-Ulbrich am Cembalo ist er mit dem Duo Unarum Fidium Preisträger mehrerer internationaler Wettbewerbe. Zudem unterrichtet er Violine und Ensemblespiel an der Musikschule seiner Heimatstadt.\nNicht nur das Nutzen möglichst authentischer Instrumente und Bögen, sondern auch das Spielen und Forschen aus dem Notenmaterial und anderen schriftlichen Quellen der jeweiligen Zeit stehen im Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit.\n \nGeorg Zeike wuchs in einer Kirchenmusikerfamilie auf. Mit elf Jahren begann er, das Spiel auf dem Violoncello zu erlernen und studierte dieses Instrument sowie Viola da gamba und Barockcello an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, u.a. bei Prof. Siegfried Pank.\nAls freier Gambist und Cellist spielt er leidenschaftlich gern Basso-continuo-Partien ebenso wie Solo-Arien in Oratorien und Kantaten sowie barocke Kammermusik auf Originalinstrumenten. Georg Zeike unterrichtet Erwachsene und Kinder im Cello-, Barockcello- und Gambenspiel und führte von 2010–2018 gemeinsam mit der Sopranistin Christiane Wiese das Musiktheater „Das musikalische Fabularium“. Damit reiste er in Deutschland herum und war mit zwei Auftragswerken bereits mehrfach beim Bachfest Leipzig verpflichtet.\nIm Ensemble „Himmelpfortgrund“ widmet sich Georg Zeike dem klassischen und romantischen Kammermusikrepertoire von Beethoven, Schubert, Mendelssohn u.a. auf historischen Instrumenten. Dabei entstanden Rundfunkproduktionen und CDs mit dem Oktett von Franz Schubert und dem Septett von Conradin Kreutzer.\n2024 führte er Schuberts Arpeggione-Sonate mit einem Nachbau eines Arpeggione (auch Gitarren-Violoncello) im Leipziger Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig auf.\nFür die „Capella Fidicinia“ Leipzig konzipiert und spielt Georg Zeike Konzerte vor allem mit Gambenconsort.\nAls Solocellist des „Leipziger Kammerorchesters“ unter Morten Schuldt-Jensen spielt er regelmäßig in Kopenhagen und war wiederholt Gast als Sologambist und Continuocellist bei den Produktionen der Bachschen Passionen mit dem Aarhus Symfonieorkester.\nIm Sommer 2022 erschien die CD „Ruhe vor dem Sturm und Drang“ mit den Gambensonaten des Magdeburger Komponisten Johann Friedrich Ruhe (1699–1776) Diese nahm Georg Zeike gemeinsam mit der Cembalistin und Fortepiano-Spielerin Bernadett Mészáros für das Label Genuin auf.\n \nChristopher Berensen wurde in Sydney, Australien, geboren. Mit 15 Jahren gewann er den Musica Viva Australia Wettbewerb für Barock-Komposition. In diesem Zusammenhang wurde sein eigenes Concerto Grosso vom britischen Ensemble Florilegium aufgenommen. Seitdem arbeitet er freischaffend mit dem Repertoire des frühmodernen Zeitalters und spielt auf historischen Tasteninstrumenten.\nMithilfe eines Stipendiums absolvierte er Studiengänge an der University of Sydney und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ in Leipzig. Bereits während seiner Studienjahre wurde er als Solist, Begleiter, Kammermusikpartner und Orchestermusiker engagiert.\nObwohl er prinzipiell Wettbewerbe meidet, gewann er 2014 mit dem Ensemble Tempora Felicia den 2. Preis sowie den Publikumspreis beim Biagio Marini Kammermusik Wettbewerb. Zusammen mit seinem Kollegen Leopold Nicolaus gewann er 2015 den WDR Sonderspreis beim H.I.F. Biber Wettbewerb, wo er darüber hinaus als bester Basso-Continuo-Spieler des Wettbewerbs ausgezeichnet wurde.\nIm Laufe der Jahre trat er mit renommierten Ensembles wie den Tallis Scholars, der Gaechinger Cantorey, dem Australian Chamber Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra, dem Leipziger Barockorchester, den Bamberger Symphonikern, dem Sächsischen Barockorchester, dem Neuen Bachischen Collegium Musicum, der Merseburger Hofmusik, Weimar Baroque, dem Mendelssohn Kammerorchester Leipzig und dem Ensemble für Barocktanz sowie dem Ensemble „Les Matelots“ auf und war auf zahlreichen Aufnahmen zu hören.\n2012 gründete er das Rosentaler Barock Ensemble und leitete 2014 das Ensemble in die zeitgenössische Erstaufführung einer unbekannten englischen Oper, The Honour of Arbaces von Lady Mary Stuart, Countess of Bute.\nBerensen ist Schulmusiker an der Rudolf-Steiner-Schule Coburg und Cembalolehrer an der Musikschule der Stadt Bamberg.\n \n \nKarten\nEintritt: 20 € | ermäßigt 15 € | Kartenreservierung über das u.a. Formular, telefonisch unter 0341 58615846 oder per Mail: event@gohliserschloesschen.de ( mailto:event@gohliserschloesschen.de )\n \n \nWir danken\nunseren Förderern und Kooperationspartnern\n \n\n \n\n \n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]\n
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