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SUMMARY:Lamento della ninfa ~ Konzert mit szenischer Collage
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]\nBarocke musikalische Collage\n\nEin Blick. Eine Entscheidung. Was bleibt von der Liebe zurück?\n \nDie barocke Collage „Lamento della ninfa“ erzählt die Geschichte, die selten erzählt wurde: Eurydike, zurückgelassen im Schatten, nachdem Orpheus sich umdreht. Doch diesmal schweigt sie nicht. Zwischen Erinnerung und Vergessen beginnt eine Reise, die alles infrage stellt – die Liebe, die Sehnsucht, ihr Schicksal auf teils tragische, teils humorvolle Art.\nIn der Welt ohne Licht und Hoffnung kämpft Eurydike mit ihrer eigenen Vergangenheit, um das Einzige zu schützen was ihr geblieben ist: ihre Stimme.\nEin poetisches und kurioses Stück mit Werken von Monteverdi, Rossi und Scarlatti über die Suche nach der Identität und die Entscheidung, nicht länger Teil einer fremden Geschichte zu sein. „Lamento della ninfa“ ist eine Erzählung über jene die zurückbleiben. Und darüber wie sie ihr Schweigen brechen.\n \n \nProgramm\nMatona mia cara – Madrigal von Orlando di Lasso\nDormite, begli occhi – Choral aus „Orfeo“ von Luigi Rossi\nSi dolce è ´l tormento – Claudio Monteverdi\nDi Nabucco alle vittorie – aus „Il Nabucco“ von Michel Angelo Falvetti\nCiaccona: Acceso mio core – von Francesco Manelli\nLa Dama d’Aragó – Anonym\nJ`avois jurè de n´aymer plus – Arie von Joseph Chabanceau de La Barre\nTamburino (Erste Wiederholung) – aus „Alcina“ von Georg Friedrich Händel\nZefiro torna e di soave accenti – „Scherzi musicali… a 1 et 2 voci“ von Claudio Monteverdi\nLamento di Euridice: Mio ben, teco il tormento – Arie aus „Orfeo“ von Luigi Rossi\nTamburino (Zweite Wiederholung) – aus „Alcina“ von Georg Friedrich Händel\nLamento della ninfa – Madrigal von Claudio Monteverdi\nImprovisation auf „Lamento della ninfa“ für Violine und Cello\nLamento di Erminia : Erminia Sventurata – Rezetativ von Luigi Rossi\nDammi morte o liberta – Arie aus „L´Artemisia“ von Francesco Cavalli\nDormi, o fulmine di guerra – Arie aus „Giuditta“ von Alessandro Scarlatti\n \nBesetzung\nMusikalische Leitung: Georg-Friedrich Wesarg\nRegie: Denis Stepanov\nChoreografie: Tuan Ly\nSolisten\nEurydike: Yoonsoo Shin\nOrpheus: Doyeon Mun\nPhobos: Moritz Freimuth\nEros: Ludvig Sjöstedt\nThymos: Kyongyun Park\nKammerorchester\nCembalo: Georg-Friedrich Wesarg\nGitarre: Matteo Hornig\nBarockflöte: Katharina Klehr\nBarockvioline: Arnold Heuer\nBarockcello: Johanna von Bleichert\n \nMitwirkende\nDie Cellistin Johanna von Bleichert ist in Überlingen am Bodensee geboren und aufgewachsen, wo sie auch schon früh eine umfassende musikalische Bildung genoss.\nNachdem sie das Abitur absolviert hatte und ein Jahr als Cellolehrerin und Jugendorchesterleiterin in Trujillo in Peru tätig gewesen war, nahm sie ihr Musikstudium in Weimar und Norwegen auf. In Weimar ist sie ehemalige Studentin von Christina Meißner, dank derer sie sich einen vertieften Zugang zu Neuer Musik erarbeiten konnte. In Norwegen legte sie bei Professor Audun Sandvik einen besonderen Schwerpunkt auf die Interpretation romantischer Werke des Violoncellos, bevor sie sich wiederum in Weimar dem Studium für Barockcello bei Olaf Reimers zuwandte.\n \nDer Tenor Moritz Freimuth studierte seit dem Wintersemester 2021/22 klassischen Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar im Bachelor bei Prof. Anne Schwanewilms. Seitdem nahm er aktiv an Meisterkursen von Prof. Richard Stokes (Royal Academy of Music, London), Prof. Ulf Bästlein (Kunstuni Graz) und einem der weltweit gefragtesten Liedbegleitern, Malcolm Martineau teil. Er gestaltete bereits Konzerte mit breit gefächerten Programmen wie Franz Schuberts „Die schöne Müllerin“ und Robert Schumanns „Dichterliebe“. Seine jüngsten Erfolge waren u.a. ein Liederabend mit dem Zyklus „Winterreise“ von Franz Schubert im Rahmen des Konzertformats „Container Corner“ des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks in München, sowie die Partie des Rodolfo (La Bohème, G. Puccini) und der Part des Evangelisten in J.S. Bachs Weihnachtsoratorium. Seit Sommer 2025 studiert Moritz Freimuth bei Prof. Silke Evers in Weimar.\n \nArnold Heuer ist ein historisch informierter Violinist und Pädagoge aus Brandenburg, der in Leipzig lebt und wirkt.\nEr begann seine musikalische Ausbildung auf der modernen Violine, erste wichtige Impulse im historisch informierten Musizieren erfolgten durch den Unterricht mit Christine Trinks und Kurse für Alte Musik im Kloster Michaelstein bei Raphael Alpermann und Anton Steck.\nVon 2019-2025 studierte er im Hauptfach Barockvioline an der Hochschule für Musik in Weimar, wo er stets zusammen mit Mitstudierenden Konzerte in und auch außerhalb seines Studienortes organisierte. Beispielsweise konzertierte Arnold im Rahmen der Bach-Biennale beim Barockfest im Schießhaus Weimar, sowie der Langen Nacht des Musiktheaters, dem Güldener Herbst Festival in Gotha und dem Sternbrückenfest, um auf diese Art auch Neue Musik auf historischen Instrumenten und Stilkopien einem breiteren Publikum zu präsentieren. In Weimar erhielt Arnold Unterricht bei Midori Seiler, Michi Gaigg, Claudia Mende und Lina tur Bonet. 2025 schloss er seinen Bachelor erfolgreich ab und wechselte für den vertiefenden Masterstudiengang an die HMT Leipzig. In Leipzig bekam er bereits die Möglichkeit, beim alljährlichen Bachfest sowie dem Alte Musik Fest vor einem internationalen Publikum mitzuwirken. Er ist Gründungsmitglied des Ensemble Ex Momentum sowie von Ensemble Flavia und konzertiert seit 2022 regelmäßig mit Ensemble Lachrymae (Leipzig) und seit 2025 mit Märkisch Barock. Internationale Konzertreisen führten Arnold bereits nach Albanien, Italien und Österreich.\nIm Sommer 2026 wird er als Konzertmeister die Opernaufführungen von „David et Jonathas“ der Fachrichtung Alte Musik an der HMT Leipzig begleiten.\n \nKatharina Klehr wurde 2000 in Mittelfranken geboren. Als kleines Kind zeigte sich ihr musikalisches Talent und sie spielte mit bereits 9 Jahren erste Soloauftritte mit der Blockflöte. Später nahm sie mehrfach beim Talentwettbewerb Jugend Musiziert unter anderem auf Bundesebene teil. Im Alter von 14 Jahren begann sie ein Jungstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg bei den Professoren Jeremias Schwarzer und Maurice Steger. 2019 zog sie nach dem Abitur nach Weimar. Dort studierte sie an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT bis 2025 Blockflöte in den Profilen Pädagogik und Alte Musik bei Professorin Myriam Eichberger. Als Musikerin ist Katharina Klehr in ganz Deutschland und auch im Ausland tätig und ihre Schüler erzielten bei Wettbewerben Preise.\n \nDie Mezzosopranistin Doyeon Mun hat ihren Bachelor an der Kyung Hee Universität in Seoul abgeschlossen.\nDerzeit studiert sie im Masterstudiengang Gesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Silke Evers.\nSo sang sie bereits die dritte Dame in der „Die Zauberflöte“ und übernahm die Rolle der Jenny in der Uraufführung der Oper „The Yellow Papier“.\nSeit der Spielzeit 25/26 arbeitet Doyeon Mun im Opernchor am Theater Erfurt.\n \n \nDer Bass Kyoungyun Park absolvierte sein Bachelor Gesang an Korea National University of Arts der bedeutendsten Universität für Kunst und Musik in Südkorea. Seit 2025 studiert er im Master Operngesang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Alik Abdukayumov.\nDer junge Bass ist mehrfacher Preisträger u.a. errang er den 3. Preis beim Nanpa National Vocal Competition und war Finalist beim BIASF International Vocal Competition 2024.\n \n \nDie Sopranistin Yoonsoo Shin absolvierte ihr Bachelorstudium in Gesang in Südkorea und studiert derzeit im Masterstudiengang an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, wo sie bereits ihr Abschlusskonzert präsentierte.\nIn der Oper konzentriert sie sich vor allem auf lyrische Koloratur- und Soubretten Partien und gab unter anderem als Adina, Despina und Mimì wichtige Rollendebüts.\nSie sammelte umfangreiche Bühnenerfahrung als Chorsängerin am Theater Meiningen sowie in Chor- und Ensembleproduktionen in Korea und Deutschland.\nAuf der Bühne überzeugt sie durch ihre Flexibilität, eine schnelle musikalische Auffassungsgabe sowie durch sichere Koloraturen und klare Höhen.\n \nDer lyrische Tenor Ludvig Sjöstedt stammt aus Schweden. Nach dem Musikgymnasium in seiner Heimatstadt Karlstad und zwei Jahren vertiefenden Studien mit Schwerpunkt Liedinterpretation an der schwedischen „Vadstena Sång- och Pianoakademi“ begann er sein Studium an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Dort studiert er derzeit im dritten Jahr seines Bachelorstudiums Gesang in der Klasse von Professor Michael Gehrke.\nIn der Rolle des Hirten in Jacopo Peris Oper »Euridice« gab er im September 2025 sein Hausdebüt am Deutschen Nationaltheater Weimar. Im Februar 2026 gab Ludvig Sjöstedt sein Debüt als Don Ottavio in „Slam Concert – Don Giovanni“ am Theater Erfurt.\n \nIn Tallinn (Estland) 1997 geboren, studierte Denis Stepanov 2018/19 im Gaststudium Lithurige und Kirchenmusik an der päpstlichen Universität Sant´ Anselmo in Rom bis er schließlich 2019 sein Gesangsstudium für Musiktheater bei Prof. H.J. Beyer an der HfM Weimar Franz Liszt aufnahm. Im Jahr 2021 gewann Denis Stepanov den 2. Preis in der III. Kategorie des internationalen „Lav- Mirski-Wettbewerb“ Gesang in Kroatien. Bereits in seinem Studium sammelte er Erfahrung in der Zusammenarbeit mit renommierten Regisseur*innen sowohl als Sänger, als auch Regieassistent & Inspizient. Seit der Spielzeit 2024/25 arbeitet Denis Stepanov als Regieassistent an den Landesbühnen Sachsen.\n \nIm Jahr 1999 geboren, erhielt Georg-Friedrich Wesarg seinen ersten musikalischen Unterricht im Alter von sechs Jahren am Klavier. Später kam eine Ausbildung an der Orgel hinzu. Mit 16 Jahren entschied er sich, seinen Weg in der Alten Musik einzuschlagen und studierte von 2017 bis 2022 Cembalo bei Prof. Bernhard Klapprott im Bachelor. Seitdem hat er an mehreren Hochschulprojekten teilgenommen und eigene Konzerte organisiert, in denen er sowohl Solo- als auch Ensemblewerke vortrug. Von 2022 bis 2025 studierte er im Master Musiktheorie bei Prof. Jörn Arnecke. Neben dem Musizieren widmet er sich in seiner Freizeit auch dem Komponieren eigener Werke, meist in einem barocken Stil, wohl aber immer mit dem Ansatz, eine eigene, persönliche Tonsprache zu finden.\n \n \nKarten\nEintritt: 20 € | ermäßigt 15 € | Kartenreservierung über das u.a. Formular, telefonisch unter 0341 58615846 oder per Mail: event@gohliserschloesschen.de ( mailto:event@gohliserschloesschen.de )[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]\n
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