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SUMMARY:Leipziger Melange | Malerei und Zeichnung | Ausstellung
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]\nLeipziger Melange | Galerie in der Westarkade\n\nWalter Bodenthal | Rolf Huhn | Siegfried Höfer | Heinz Müller Gerhard Opitz\nKarl Krug | Joachim Scholz | Karl Miersch | Gerald Müller-Simon\nWalter Hertzsch | Günther Richter | Hanns Rossmanit\n \nMit der Ausstellung Leipziger Melange präsentiert eine Auswahl bedeutender Leipziger Landschaftsmaler, deren Werke über mehrere Jahrzehnte hinweg ein vielschichtiges Bild der Stadt und ihres Umlands zeichnen. Gezeigt werden Arbeiten von Walter Bodenthal, Rolf Huhn, Siegfried Höfer, Heinz Müller, Gerhard Opitz, Karl Krug, Gert Pötzschig, Gerald Müller-Simon und Walter Hertzsch – Künstler, die Leipzig und seine Umgebung mit wachem Blick und großer malerischer Sensibilität begleiteten.\n \n\n			\n				#gallery-1 {\n					margin: auto;\n				}\n				#gallery-1 .gallery-item {\n					float: left;\n					margin-top: 10px;\n					text-align: center;\n					width: 25%;\n				}\n				#gallery-1 img {\n					border: 2px solid #cfcfcf;\n				}\n				#gallery-1 .gallery-caption {\n					margin-left: 0;\n				}\n				/* see gallery_shortcode() in wp-includes/media.php */\n			\n		\n				\n					\n				\n					\n					Gerhard Optiz – Landschaft mit 2 Personen\n					\n				\n					\n				\n					\n					Gerhard Optiz – Gartenlauben_im Winter\n					\n				\n					\n				\n					\n					Heinz Müller – Hinterhof\n					\n				\n					\n				\n					\n					Heinz Müller – Hof mit Wäsche\n					\n				\n					\n				\n					\n					Müller-Simon OT Becher\n					\n				\n					\n				\n					\n					Rolf Huhn – Entwurf für Riquet I, aquarellierte Federzeichnung, um 1935\n					\n				\n					\n				\n					\n					Rolf Huhn – Entwurf für Riquet II, aquarellierte Federzeichnung, um 1935\n					\n				\n					\n				\n					\n					Rolf Huhn – „Leipzig bei Tauwetter“, Gouache, 56 x 43 cm,  1952\n					\n				\n					\n				\n					\n					Siegfried Höfer – Blick über Leipzig, Öl auf Leinwand, 70 x 100 cm\n					\n				\n					\n				\n					\n					Siegfried Höfer – Blick über Leipzigs Dächer, Öl auf HF\n					\n				\n					\n				\n					\n					Walther Bodenthal – Blick aus unserem Fenster\n					\n				\n					\n				\n					\n					Walther Bodenthal – Elbflutwasser bei Torgau\n					\n				\n					\n				\n					\n					Karl Miersch – „o.T. – Kleingärten“, Öl auf Hartfaser, 33,2 x 43 cm, 1960er Jahre.\n					\n				\n					\n				\n					\n					Joachim Scholz – „Georg-Schuhmannstraße/ Ecke Lindenthaler Straße“, Mischtechnik auf Papier, 42 x 59 cm, 1989.\n					\n				\n					\n				\n					\n					\nGünter Richter – „Villa zum blauen Affen“, Bleistiftzeichnung, 41 x 45 cm, 2006.\n					\n				\n					\n				\n					\n					Hanns Rossmanit – „Die Balkontür“, Öl auf Hartfaser, 67 x 52 cm, 1997. \n					\n			\n\n \nViele von ihnen waren zwischen den 1920er- und 1990er-Jahren unterwegs im Leipziger Land. Sie durchstreiften zum Teil gemeinsam mit ihren Familien die Parthendörfer, die Auenlandschaften und das bäuerlich geprägte Umland, zeichneten unter freiem Himmel und malten direkt vor der Natur. In ihrer Arbeitsweise klingt dabei eine leise Nähe zur französischen Malergruppe der Schule von Barbizon an – nicht als stilistisches Zitat, sondern als Haltung: das genaue Hinsehen, das Verweilen, das Vertrauen auf das Gesehene.\nNeben diesen ländlichen Motiven ist Leipzig selbst ein zentrales Thema der Ausstellung. Die Künstler hielten die Stadt vor und nach dem Krieg fest, mit ihren zerstörten Häusern, offenen Wunden und später ihrem langsamen, oft grauen Weiterleben. Gerade in den Werken der Nachkriegszeit und der folgenden Jahrzehnte verstetigte sich der Anteil der grauschattierungen auf den Paletten. Leipzig war lange geprägt von Verfall, bröckelnden Fassaden, dem unverkennbaren Odem und Hinterlassenschaften der verfeuerten Braunkohlebriketts und damit von einer Schwere, die sich auch auf die Farbigkeit legte. Doch dieses Grau ist hier nicht trostlos. Es wird zum Träger von Stimmungen, von Licht und Luft, von leisen Übergängen.\nLeipziger Melange erzählt von einer gegenständlichen, postimpressionistischen Malerei, die nicht beschönigt und doch Schönheit findet. In gedämpften Farben, klaren Kompositionen und einer oft stillen Poesie zeigen die Werke eine Landschaft und eine Stadt im Wandel. Sie bewahren Augenblicke, die uns heute fremd erscheinen mögen, und machen zugleich spürbar, wie sehr sich selbst im Unspektakulären, im Brüchigen und Alltäglichen eine eigene Würde und Zartheit entfalten kann.\nZugleich lenkt die Ausstellung den Blick auf Künstler, die heute zum Teil aus dem gegenwärtigen Bewusstsein geraten sind – darunter Rolf Huhn, Walter Bodenthal oder Gerhard Opitz. Ihre Arbeiten waren einst selbstverständlicher Teil des Leipziger Kunstlebens, sind jedoch im Laufe der Zeit leiser geworden. Die Präsentationen im Gohliser Schlösschen verstehen sich daher auch als Einladung zur Wiederentdeckung: Sie möchten an diese Positionen erinnern, ihre Qualität neu sichtbar machen und sie wieder in den Zusammenhang einer lebendigen Leipziger Kunsttradition stellen.\nSo entsteht ein vielstimmiges Bild Leipzigs – eine Melange aus Land und Stadt, aus Erinnerung und Beobachtung, aus Grau und Licht –, das nicht laut ist, aber lange nachhallt.\nWir laden Sie hiermit herzlichst zum Besuch der Ausstellung ein und freuen uns, mit Ihnen gemeinsam Werke vergessener Leipziger Künstler wiederzuentdecken!\n \n\nAUSSTELLUNGSZEITRAUM\nWestarkade\n28.02. – 15.03.2026\nMittwoch – Freitag\n14:00 – 18:00 Uhr\nSamstag – Sonntag\n12:00 – 18:00 Uhr\n \nFinissage\nSonntag, 15.03.2026 | 15:00 – 16:00 Uhr\nWir laden Sie ganz herzlich zur Finissage unserer Ausstellung „Leipziger Melange“ ein. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird der Ausstellungskatalog „Siegfried Höfer – Leipzig im Zwischenraum“ vorgestellt.\nAls GesprächsteilnehmerInnen begrüßen wir Anne Maurer, Kunstihstorikerin und Galeristin, Vincent Welz (Kurator der Ausstellung Leipziger Melange) sowie Renate und Michael Ernst (Tochter und Enkel von Heinz Müller).\nWir freuen uns auf viele Erinnerungen und einen spannenden Austausch.\n \n \nPartner\nDie Planung und Durchführung der Ausstellung\nerfolgt in enger Zusammenarbeit zwischen der Gohliser Schlösschen | Musenhof am Rosental gGmbH und der Galerie Koenitz Leipzig ( https://www.galerie-koenitz.de/ ).\n \n\n \nFörderer\nDie gemeinnützige Betreibergesellschaft Gohliser Schlösschen | Musenhof am Rosental\nwird gefördert von der Stadt Leipzig.\n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]\n
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