BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:-//WordPress - MECv6.1.6//EN
X-ORIGINAL-URL:https://gohliserschloesschen.de/
X-WR-CALNAME:Gohliser Schlösschen
X-WR-CALDESC:Musenhof am Rosental
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE
BEGIN:VEVENT
CLASS:PUBLIC
UID:MEC-6af4fc014bd8b2c00572f5149fc7f522@gohliserschloesschen.de
DTSTART:20260314T160000Z
DTEND:20260314T173000Z
DTSTAMP:20260109T110100Z
CREATED:20260109
LAST-MODIFIED:20260314
PRIORITY:5
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:Alte Musik, unerhört jung | Hofmusik und Virtuosität
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]\nAlte Musik, unerhört jung | Hofmusik & Virtuosität\n\nGlanzvolle Werke aus mitteldeutschen Fürstenhöfen und der zauberhafte Klang der Viola d’amore\nKünstlerische Leitung: Elizaveta Birjukova\n \nWie so oft in der Menschheitsgeschichte bewirken große Krisen und Umbrüche enormen Drang zum Schönen, Erhabenen und Kreativen. Während und nach dem 30-jährigen Krieg erblühte in Mitteldeutschland nach und nach eine sprudelnde, an Reichtum vielleicht nur mit Italien der damaligen Zeit vergleichbare musikalisch-künstlerische Landschaft.\nDie Fürsten förderten nicht nur die schönen Künste, sie waren häufig selbst aktiv. Es wurde komponiert und auf hohem Niveau musiziert, mit Freude zum Neuen ungewöhnliche Instrumente gebaut und neue Klangsprachen entwickelt.\nEine wahre Hochzeit erlebte die Neuentwicklung der Streichinstrumente, wie etwa der Viola d‘amore, aber auch die der Traversflöte.\nDie vier Konzerte „Verborgene Schätze des Mitteldeutschen Barock“ beleuchten unterschiedliche Aspekte und Entwicklung der Mitteldeutschen Barockmusik, von den alten Meistern am Dresdner Hof bis hin zu den Klassik-Vorboten und somit bis zur Bauzeit des Gohliser Schlösschens.\n \nProgramm\nReinhard Keiser (1674–1739)\nSonata á 3 in D-Dur für Flauto Traverso, Viola d‘amore con cembalo (1720)\n1. Lento Cantabile\n2. Allegro\n3. Lamentabile\n4. Allegro\nConrad Höffler (1647–1696)\nSuite I F-Dur für Viola da gamba\naus: Primitiæ Chelicæ (Nürnberg 1695)\n1. Preludio\n2. Allemand\n3. Courant\n4. Saraband\n5. Giga\nJohann Georg Pisendel (1687–1755)\nSonata in e-Moll für Violine und Basso Continuo (JunP IV.1)\n1. Largo\n2. Moderato\n3. Scherzando\nGeorg Philipp Telemann (1681–1767)\nTriosonata in D-Dur für Flauto Traverso, Viola d’amore und Basso Continuo TWV:42 D15\n1. Adagio\n2. Presto\n3. Con gravita ma non grave\n4. Allegro\nJohann Gottlieb Graun (1703–1771)\nTriosonata für Traversflöte, Violine und Basso Continuo Cv:XV121 ,G Dur\n1. Largo\n2. Allegro moderato\n3. Alla breve\n \nBesetzung\nHelga Schmidtmayer / Barockvioline, Viola d‘amore\nElizaveta Birjukova / barocke Traversflöte\nGeorg Zeike / Barockvioloncello, Viola da gamba\nArve Stavran / Cembalo\n \n \nBiografien\n\nElizaveta Birjukova ist in Zentralrussland aufgewachsen und kam als 16-jährige nach Deutschland. Während ihres Studiums an der Leipziger Musikhochschule vertiefte sie die stilistische Auseinandersetzung mit der Barockmusik und entdeckte darüber hinaus die Welt der Neuen Musik. Im Rahmen eines Aufbaustudiums in Weimar bekam Elizaveta Birjukova zur in Leipzig intuitiv begonnenen Selbstrealisierung als Solistin in der Konzert- und Ensembletätigkeit frische Impulse.\nReisen nach Frankreich zu Barockmusikfestivals, Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Teilnahme als Kammermusikerin an Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, Salzburg, Bonn, Weimar, Darmstadt, Prag, Moskau, Sankt-Petersburg und Beirut, Mitbegründung bzw. kammermusikalische Tätigkeit in dem Ensemble DUO 9, gegründet 2009 zusammen mit dem Pianisten Christoph Ritter, den Ensembles für Neue Musik klangwerkstatt weimar (heute – klangwerk am Bauhaus), ensemble iberoamericano weimar und ensemble marges, als Traversflötistin in dem Leipziger Barockorchester, Merseburger Hofmusik, Dresdner Barockorchester, Tätigkeit als Dozentin an der Musikschule „Neue Musik“ Leipzig sowie bei Meisterkursen und Workshops in Deutschland, Russland, Ukraine und im Libanon und seit 2021 als künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Landesjugendensembles Neueste Musik Sachsen – all das formte die interpretatorische Gestalt Elizaveta Birjukovas jenseits einer Routinevorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen flötistischer Aufführungspraxis.\n \n\nSchon im Kindesalter wurde Helga Schmidtmayer an die Geige herangeführt, die seitdem ihr ganzes Leben begleitet.\nDie Stationen ihrer Ausbildung führten von der Musikschule ihres ungarischen Geburtsortes Tatabánya über das Konservatorium „Bartók Béla“ in Budapest an die Universität Szeged, wo sie im Jahr 2008 bei Prof. Ferenc Szecsődi ihr künstlerisches Studium in Fach Violine und begleitend in Musikpädagogik abschloss. Nach einem längeren Aufenthalt in Indonesien und dank zweier Stipendien (Eötvös, DAAD) konnte sie ihrer Faszination für die Alte Musik folgen und im Jahr 2012 den Master für Barockvioline bei Prof. Susanne Scholz in Leipzig an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ erwerben. Ergänzend zu ihrem Studium nahm sie regelmäßig an Meisterkursen bei bedeutenden Persönlichkeiten wie O. Edouard, S. und B. Kuijken, E. Gatti, und C. Mackintosh teil.\nIhre besondere Leidenschaft gilt sowohl dem Entdecken selten aufgeführter oder weitgehend unbekannter barocker Werke als auch deren stilistisch differenzierter Interpretation, weswegen sie gerne, in Anlehnung an historische Quellen und die historische Aufführungspraxis, mit verschiedenen Spieltechniken und Spielhaltungen experimentiert.\nSie konzertiert national und international mit zahlreichen Ensembles wie Märkisch Barock, Gellert Ensemble, Merseburger Hofmusik, Sächsisches Barockorchester, Capella Fidicinia, Capella Trinitatis, Capella Santa Croce, Leipziger Concert, Stella Maris, Capella Jenensis, Le Jardin des Arts, Thüringenbarock und Göttinger Barockorchester.\nIdeen und Inspiration erhält sie aber nicht nur beim Austausch mit ihren ausgebildeten Musikerkollegen über ihre professionellen Projekte, sondern auch beim Unterrichten ihrer jüngeren und älteren Schüler an zwei Leipziger Musikschulen, dem Forum Thomanum und der Neuen Musik, wo sie als Geigenlehrerin und Ensembleleiterin tätig ist.\n \nGeorg Zeike wuchs in einer Kirchenmusikerfamilie auf. Mit elf Jahren begann er, das Spiel auf dem Violoncello zu erlernen und studierte dieses Instrument sowie Viola da gamba und Barockcello an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig, u.a. bei Prof. Siegfried Pank.\nAls freier Gambist und Cellist spielt er leidenschaftlich gern Basso-continuo-Partien ebenso wie Solo-Arien in Oratorien und Kantaten sowie barocke Kammermusik auf Originalinstrumenten. Georg Zeike unterrichtet Erwachsene und Kinder im Cello-, Barockcello- und Gambenspiel und führte von 2010–2018 gemeinsam mit der Sopranistin Christiane Wiese das Musiktheater „Das musikalische Fabularium“. Damit reiste er in Deutschland herum und war mit zwei Auftragswerken bereits mehrfach beim Bachfest Leipzig verpflichtet.\nIm Ensemble „Himmelpfortgrund“ widmet sich Georg Zeike dem klassischen und romantischen Kammermusikrepertoire von Beethoven, Schubert, Mendelssohn u.a. auf historischen Instrumenten. Dabei entstanden Rundfunkproduktionen und CDs mit dem Oktett von Franz Schubert und dem Septett von Conradin Kreutzer.\n2024 führte er Schuberts Arpeggione-Sonate mit einem Nachbau eines Arpeggione (auch Gitarren-Violoncello) im Leipziger Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig auf.\nFür die „Capella Fidicinia“ Leipzig konzipiert und spielt Georg Zeike Konzerte vor allem mit Gambenconsort.\nAls Solocellist des „Leipziger Kammerorchesters“ unter Morten Schuldt-Jensen spielt er regelmäßig in Kopenhagen und war wiederholt Gast als Sologambist und Continuocellist bei den Produktionen der Bachschen Passionen mit dem Aarhus Symfonieorkester.\nIm Sommer 2022 erschien die CD „Ruhe vor dem Sturm und Drang“ mit den Gambensonaten des Magdeburger Komponisten Johann Friedrich Ruhe (1699–1776) Diese nahm Georg Zeike gemeinsam mit der Cembalistin und Fortepiano-Spielerin Bernadett Mészáros für das Label Genuin auf.\n \nArve Stavran stammt aus Inderøy in Norwegen und lebt seit über 20 Jahren in Leipzig. Nach einer breit gefächerten Grundausbildung mit Musik, Tanz und Theater studierte er Cembalo und Alte Musik an den Musikhochschulen in Oslo und Leipzig. Seine Tätigkeit als Generalbassspieler auf Cembalo, Orgel und Hammerflügel führte ihn in vielen Ländern Europas, Südamerikas und nach Asien.\nDabei sammelte er prägende Impulse bei zentralen Persönlichkeiten der internationalen Alte-Musik-Szene. Er unterrichtet an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und an der Musikschule Altenburger Land.\n \n \n \nKarten\nEintritt: 20 € | ermäßigt 15 € | Kartenreservierung über das u.a. Formular, telefonisch unter 0341 58615846 oder per Mail: event@gohliserschloesschen.de ( mailto:event@gohliserschloesschen.de )\n \n \nWir danken\nunseren Förderern und Kooperationspartnern\n \n\n \n\n \n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]\n
URL:https://gohliserschloesschen.de/events/alte-musik-20260314/
ORGANIZER;CN=Gohliser Schlösschen | Musenhof am Rosental gGmbH:MAILTO:mail@gohliserschloesschen.de
CATEGORIES:Alte Musik unerhört jung,Kammermusikkonzert,Veranstaltungen
LOCATION:Menckestraße 23, 04155 Leipzig
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://gohliserschloesschen.de/wp-content/uploads/2026/01/20260314_Alte-Musik.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR
