BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
PRODID:-//WordPress - MECv6.1.6//EN
X-ORIGINAL-URL:https://gohliserschloesschen.de/
X-WR-CALNAME:Gohliser Schlösschen
X-WR-CALDESC:Musenhof am Rosental
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
X-MS-OLK-FORCEINSPECTOROPEN:TRUE
BEGIN:VEVENT
CLASS:PUBLIC
UID:MEC-f9c6f82cb3e872a20e6a310f33a9c450@gohliserschloesschen.de
DTSTART:20250913T150000Z
DTEND:20250913T163000Z
DTSTAMP:20250109T115000Z
CREATED:20250109
LAST-MODIFIED:20260113
PRIORITY:5
TRANSP:OPAQUE
SUMMARY:Alte Musik, unerhört jung | Lipsia – Venezia
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]\nAlte Musik unerhört jung | Lipsia – Venezia\n\nDieses Konzert der Reihe „Alte Musik – unerhört jung“ ist eine Referenz an Komponistinnen und Komponisten des Spätbarock.\nKünstlerische Leitung: Elizaveta Birjukova\n \nWir entdecken wenig bekannte, aber nicht weniger reizvolle Werke großer Meister und noch weniger bekannter Komponist:innen, wie Anna Bon di Venezia, Wilhelmine von Bayreuth oder Joseph Dall‘ Abaco. Immer wieder flammt Venedig und sächsische Musikzentren Dresden und Leipzig in Biografien dieser inspirierenden Gestalten auf, wir reisen mit!\n \nProgramm\n \nAntonio Vivaldi (1678-1741) Triosonata in D-Dur RV 84\nAllegro, Andante, Allegro\nAnna Bon du Venezia (1738-1767) Sonata in g-Moll, aus „Sei Sonate per il flauto traversiere“\nAllegro, Andante staccato, Allegro\nWilhelm Friedemann Bach (1710-1784) Duett in e-Moll\nAllegro, Larghetto, Vivace\nJoseph Marie Clément Ferdinand Dall’Abaco (1710-1805) Caprice nr 8 G-Dur\nJohann Gottlieb Graun (1703-1771) Violin Sonata in g-Moll, Graun WV C:XVII:71\nSiciliano, Allegro, Tempo de Menuetto\nJohann Christoph Friedrich Bach (1732-1795), Sonate A-Dur für Flöte, Violine und Basso continuo\nAllegretto, Andante, Tempo di Minuetto\nPietro Antonio Locatelli (1695-1764) Sonate in e-Moll, op.5\nLargo, Andante, Allegro, Allegro\n \nBesetzung\nElizaveta Birjukova  – barocke Traversflöte\nHelga Schmidtmayer – Barockvioline und Barockbratsche\nAnna Reisener, Violoncello\nJulia Chmielewska-Ulbrich – Cembalo\n \nBiografien\n\n\n\nElizaveta Birjukova © Guido Werner\nElizaveta Birjukova ist in Zentralrussland aufgewachsen und kam als 16-jährige nach Deutschland. Während ihres Studiums an der Leipziger Musikhochschule vertiefte sie die stilistische Auseinandersetzung mit der Barockmusik und entdeckte darüber hinaus die Welt der Neuen Musik. Im Rahmen eines Aufbaustudiums in Weimar bekam Elizaveta Birjukova zur in Leipzig intuitiv begonnenen Selbstrealisierung als Solistin in der Konzert- und Ensembletätigkeit frische Impulse.\nReisen nach Frankreich zu Barockmusikfestivals, Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Teilnahme als Kammermusikerin an Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, Salzburg, Bonn, Weimar, Darmstadt, Prag, Moskau, Sankt-Petersburg und Beirut, Mitbegründung bzw. kammermusikalische Tätigkeit in dem Ensemble DUO 9, gegründet 2009 zusammen mit dem Pianisten Christoph Ritter, den Ensembles für Neue Musik klangwerkstatt weimar (heute – klangwerk am Bauhaus), ensemble iberoamericano weimar und ensemble marges, als Traversflötistin in dem Leipziger Barockorchester, Merseburger Hofmusik, Dresdner Barockorchester, Tätigkeit als Dozentin an der Musikschule „Neue Musik“ Leipzig sowie bei Meisterkursen und Workshops in Deutschland, Russland, Ukraine und im Libanon und seit 2021 als künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Landesjugendensembles Neueste Musik Sachsen – all das formte die interpretatorische Gestalt Elizaveta Birjukovas jenseits einer Routinevorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen flötistischer Aufführungspraxis.\n \nSchon im Kindesalter wurde Helga Schmidtmayer an die Geige herangeführt, die seitdem ihr ganzes Leben begleitet.\nDie Stationen ihrer Ausbildung führten von der Musikschule ihres ungarischen Geburtsortes Tatabánya über das Konservatorium „Bartók Béla“ in Budapest an die Universität Szeged, wo sie im Jahr 2008 bei Prof. Ferenc Szecsődi ihr künstlerisches Studium in Fach Violine und begleitend in Musikpädagogik abschloss. Nach einem längeren Aufenthalt in Indonesien und dank zweier Stipendien (Eötvös, DAAD) konnte sie ihrer Faszination für die Alte Musik folgen und im Jahr 2012 den Master für Barockvioline bei Prof. Susanne Scholz in Leipzig an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ erwerben. Ergänzend zu ihrem Studium nahm sie regelmäßig an Meisterkursen bei bedeutenden Persönlichkeiten wie O. Edouard, S. und B. Kuijken, E. Gatti, und C. Mackintosh teil.\nIhre besondere Leidenschaft gilt sowohl dem Entdecken selten aufgeführter oder weitgehend unbekannter barocker Werke als auch deren stilistisch differenzierter Interpretation, weswegen sie gerne, in Anlehnung an historische Quellen und die historische Aufführungspraxis, mit verschiedenen Spieltechniken und Spielhaltungen experimentiert.\nSie konzertiert national und international mit zahlreichen Ensembles wie Märkisch Barock, Gellert Ensemble, Merseburger Hofmusik, Sächsisches Barockorchester, Capella Fidicinia, Capella Trinitatis, Capella Santa Croce, Leipziger Concert, Stella Maris, Capella Jenensis, Le Jardin des Arts, Thüringenbarock und Göttinger Barockorchester.\nIdeen und Inspiration erhält sie aber nicht nur beim Austausch mit ihren ausgebildeten Musikerkollegen über ihre professionellen Projekte, sondern auch beim Unterrichten ihrer jüngeren und älteren Schüler an zwei Leipziger Musikschulen, dem Forum Thomanum und der Neuen Musik, wo sie als Geigenlehrerin und Ensembleleiterin tätig ist.\n \n\n Die aus Norddeutschland stammende Musikerin Anna Reisener studierte Barockcello, modernes Cello und Gambe in Bremen, Amsterdam, Frankfurt und Berlin. Sie konzertiert regelmäßig mit Barockorchestern aus Deutschland, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Neben zahlreichen Meisterkursen wurde ihr Studium durch die Erfahrungen als Mitglied des European Union Baroque Orchestra, der Stuttgarter Bachakademie sowie der Collegium Vocale Gent Academy erweitert.Vielfältige musikalische Projekte brachten sie bereits an wichtige internationale Konzertorte wie das Muziekgebouw aan‘t IJ Amsterdam, die Guildhall London, die Königliche Oper Versailles, das AMUZ Antwerpen, LA Opera (Los Angeles), sowie zu bedeutenden Festivals wie dem Leipziger Bachfest, dem Felix! Festival der Kölner Philharmonie, dem Bucharest Early Music Festival, dem York Early Music Festival und den Herrenchiemsee-Festspielen.Im Gebiet der historischen Aufführungspraxis ist sie stets im neugierigen Lernprozess. So beschäftigt sie sich mit Diminutionen aus dem 16. und 17. Jahrhundert, dem akkordischen Continuospiel auf dem Cello sowie speziellem Instrumentarium wie dem fünfsaitigen Cello oder dem Basse de Violon. Mit ihrem Cellotrio tiefsaits erkundet sie den Kammermusikklang der besonderen Kombination von drei tiefen historischen Streichinstrumenten und übt sich im Arrangieren. Geprägt durch die eigene Vergangenheit in vielerlei Chören wie dem Landesjugendchor Schleswig-Holstein liegt ihr Vokalmusik besonders am Herzen.\n\n \nJulia Chmielewska-Ulbrich\nJulia Chmielewska-Ulbrich, in Polen geboren, war im Alter von 16 Jahren zum ersten Mal vom Klang des Cembalos überwältigt und erhielt ihren ersten Unterricht auf diesem Instrument am Musikkonservatorium in Poznań, Polen. 2004 gewann sie den ersten Preis beim Nationalen Cembalowettbewerb für Schüler in Polen – ein Erfolg, der sie in ihrem Wunsch bestärkte, ihr Musikstudium auf die Alte Musik auszurichten. 2009 wurde ihr der zweite Preis im Nationalen Cembalowettbewerb für Studierende in Poznań zugesprochen und sie wurde darüber hinaus mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von J. S. Bach ausgezeichnet.\nNachdem sie 2010 ihren Master im Fach Cembalo bei Prof. Marta Czarny-Kaczmarska und Dr. Aleksandra Rupocińska in Wrocław, Polen, abgeschlossen hat, zog sie nach Leipzig, um dort ihr Studium mit einem zusätzlichen Master an der Hochschule für Musik und Theater in der Hauptfachklasse von Prof. Nicholas Parle zu beenden. Besondere Einflüsse erhielt sie bei zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Skip Sempé, Christophe Rousset, Bob van Asperen, Jacques Ogg und Colin Tilney.\nMit dem seit 2012 existierenden Ensemble Camerata Bachiensis ist sie Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Seit der Saison 2016/17 ist das Ensemble Residenzensemble des Bach-Museums Leipzig.\nZusammen mit Uwe Ulbrich gründete sie 2018 das Ensemble Duo Unarum Fidium und konnte mit speziell frühbarocken Programmen erste Preise beim Förderpreis Alte Musik 2018 in Saabrücken und beim 8. Internationalen Wettbewerb für Alte Musik „Maurizio Pratola” in L’Aquila (Italien) erspielen.\nNeben ihren Konzerttätigkeiten als freiberufliche Cembalistin unterrichtet sie und korrepetiert bei Opernprojekten und Wettbewerben, wie dem Internationalen Bachwettbewerb Leipzig und dem Internationalen Bach-Abel Wettbewerb in Köthen.\n \nKarten\n \nEintritt: 20 € | ermäßigt 15 € | Kartenreservierung über das u.a. Formular, telefonisch unter 0341 58615846 oder per Mail: event@gohliserschloesschen.de ( mailto:event@gohliserschloesschen.de )\n \n \nPartner und Sponsoren\nDie Reihe wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig\n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]\n
URL:https://gohliserschloesschen.de/events/lipsia-venezia_20250913/
ORGANIZER;CN=Gohliser Schlösschen | Musenhof am Rosental gGmbH:MAILTO:mail@gohliserschloesschen.de
CATEGORIES:Alte Musik unerhört jung,Kammermusikkonzert,Veranstaltungen
LOCATION:Menckestraße 23, 04155 Leipzig
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://gohliserschloesschen.de/wp-content/uploads/2025/01/AM202509.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR
