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SUMMARY:Divini Sassoni | Alte Musik unerhört jung
DESCRIPTION:[vc_row][vc_column][vc_column_text css=““]\nAlte Musik unerhört jung | Divini Sassoni I\n\nDieses Konzert der Reihe „Alte Musik – unerhört jung“ 2024 ist eine Referenz an die sächsischen Komponisten des Spätbarock.\nKünstlerische Leitung: Elizaveta Birjukova\n \nIm Mittelpunkt steht die Sonata sopr’il soggetto reale, „Die Sonata über ein königliches Thema“ von Johann Sebastian Bach, aus seinem „Musikalischen Opfer“, veröffentlicht 1747. Geschrieben für den Preußenkönig und Flötisten Friedrich den Großen, über ein von diesem erfundenes Thema. So beschreibt Bach die Begegnung in Potsdam, die zur Entstehung dieses sehr besonderen Werkes geführt hat: „Mit einem ehrfurchtsvollen Vergnügen erinnere ich mich annoch der ganz besondern Königlichen Gnade, da vor einiger Zeit, bey meiner Anwesenheit in Potsdam, Ew. Majestät selbst, ein Thema zu einer Fuge auf dem Clavier mir vorzuspielen geruheten, und zugleich allergnädigst auferlegten, solches alsobald in Deroselben höchsten Gegenwart auszuführen. Ew. Majestät Befehl zu gehorsamen, war meine unterthänigste Schuldigkeit. Ich bemerkte aber gar bald, daß wegen Mangels nöthiger Vorbereitung, die Ausführung nicht also gerathen wollte, als es ein so treffliches Thema erforderte. Ich fassete demnach den Entschluß, und machte mich sogleich anheischig, dieses recht Königliche Thema vollkommener auszuarbeiten, und sodann der Welt bekannt zu machen.“\n \nFriedrich II. von Preußen: Thema des Musikalischen Opfers (möglicherweise von J. S. Bach modifiziert)\n \nDiese musikalische Kostbarkeit wird ergänzt von Werken ihrerzeit hochgerühmten Komponisten des Dresdner Hofes: Johann Adolph Hasse (der Beiname „Il divino Sassone“ zierte ihn zu Lebzeiten, nach seinen musikalischen Erfolgen als Opernkomponist in Italien) und Johann David Heinichen.\n \nBesetzung\nElizaveta Birjukova – Barocke Traversflöte\nAlmut Seidel – Barockvioline\nKathleen Lang – Barockvioloncello\nAndreas Mitschke – Cembalo\n \n \nBiografien\n\n\n\nElizaveta Birjukova © Guido Werner\nElizaveta Birjukova ist in Zentralrussland aufgewachsen und kam als 16-jährige nach Deutschland. Während ihres Studiums an der Leipziger Musikhochschule vertiefte sie die stilistische Auseinandersetzung mit der Barockmusik und entdeckte darüber hinaus die Welt der Neuen Musik. Im Rahmen eines Aufbaustudiums in Weimar bekam Elizaveta Birjukova zur in Leipzig intuitiv begonnenen Selbstrealisierung als Solistin in der Konzert- und Ensembletätigkeit frische Impulse.\nReisen nach Frankreich zu Barockmusikfestivals, Stipendienpreis der Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik, Teilnahme als Kammermusikerin an Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, Salzburg, Bonn, Weimar, Darmstadt, Prag, Moskau, Sankt-Petersburg und Beirut, Mitbegründung bzw. kammermusikalische Tätigkeit in dem Ensemble DUO 9, gegründet 2009 zusammen mit dem Pianisten Christoph Ritter, den Ensembles für Neue Musik klangwerkstatt weimar (heute – klangwerk am Bauhaus), ensemble iberoamericano weimar und ensemble marges, als Traversflötistin in dem Leipziger Barockorchester, Merseburger Hofmusik, Dresdner Barockorchester, Tätigkeit als Dozentin an der Musikschule „Neue Musik“ Leipzig sowie bei Meisterkursen und Workshops in Deutschland, Russland, Ukraine und im Libanon und seit 2021 als künstlerische Leiterin des von ihr initiierten Landesjugendensembles Neueste Musik Sachsen – all das formte die interpretatorische Gestalt Elizaveta Birjukovas jenseits einer Routinevorstellung von den Möglichkeiten und Grenzen flötistischer Aufführungspraxis.\n \nKathleen Lang © Nina Stiller\nKathleen Lang, geboren in Gera, Thüringen studierte Violoncello an der Hochschule für Musik in Weimar und „Liszt Ferenc University of Music Budapest“. Seit ihrem künstlerischen Diplom und einem Aufbaustudium erhielt sie verschiedene Engagements an renommierten Orchestern, wie dem Staatstheater Braunschweig, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und der Staatskapelle Weimar. Momentan lehrt sie am Forum Thomanum in Leipzig und ist als freischaffende Musikerin tätig.\nInspiriert von der Klangvielfalt historischer Instrumente fing sie 2012 ein Barockcellostudium in Leipzig an und begann sich gleichzeitig mit der Viola da Gamba zu beschäftigen Sie gibt regelmäßig Doukonzerte für Violoncello und Orgel und konzertiert in verschiedensten Ensembles mit historischer Aufführungspraxis u.a. der Lautten Compagney Berlin und dem Dresdner Barockorchester. Sie ist Mitglied im Ensemble Neue Kammer aus Leipzig, mit dem sie eine Brücke zwischen früher und neuer Musik schaffen möchten.\nIhre künstlerische Ausbildung begleiteten Lehrer wie Marie-Luise Leihenseder-Ewald, Laszlo Mezö, Jan Freiheit, Peter Bruns, Csaba Onczay, Hille Perl, Vittorio Ghielmi.\n \nAndreas Mitschke © privat\nAndreas Mitschke arbeitet als Dirigent, Chorleiter und Organist in Leipzig. Nach dem Studium in Weimar und Leipzig erhielt er wichtige Anregungen von Sir Roger Norrington, Thomas Hengelbrock, Simon Halsey, Ton Koopmann und Johannes Schläfli.\nSeit 2014 ist er Kirchenmusiker an der Taborkirche Leipzig und führt dort regelmäßige Werke der klassischen Chorliteratur u.a. mit dem Mendelsohn Kammerorchester Leipzig auf.\nMit dem von ihm gegründeten Gellert-Ensemble (Chor und Orchester) widmet er sich vornehmlich der Wiederentdeckung, Aufführung und Dokumentation mitteldeutscher Komponisten aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Dieses reiche kulturelle Erbe auf höchstem Niveau lebendig zu halten und durch Einspielungen und internationale Auftritte (zuletzt in Polen und Litauen) zu repräsentieren, ist Ziel des Gellert Ensemble.\nDie jüngst erschienenen CD-Einspielungen (Johann Christoph Friedrich Bach: „Die Auferweckung des Lazarus“ bei GENUIN und Stanisław Moniuszko „Requiem aeternam“ bei MDG) wurden beide für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.\nAls ständiger Gastdirigent des Leipziger Symphonieorchesters leitet Andreas Mitschke regelmäßig Schülerkonzerte und Symphoniekonzerte.\n \nAlmut Seidel © privat\nAlmut Seidel, eine gebürtige Leipzigerin, erhielt mit sieben Jahren ihren ersten Geigenunterricht an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig und studierte an der dortigen Hochschule für Musik und Theater Orchestermusik und Musikpädagogik im Hauptfach Violine. Von 1996-2018 war sie im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus angestellt. Berufsbegleitend studierte sie bis 2003 mit erfolgreichem Abschluss Barockvioline. Desweiteren konzertiert sie freiberuflich in verschiedenen Musikerensembles, unter anderem in der Akademie für Alte Musik\nBerlin, Merseburger Hofmusik, sowie als Konzertmeisterin der „Stiftung Südthüringisches Kammerorchester“.\nBis 2010 absolvierte Almut Seidel an der Universität Leipzig ein Magisterstudium in den Fächern Musikwissenschaft, Germanistik und Psychologie. Im Frühjahr 2018 wechselte sie vom Staatstheater Cottbus in die Chursächsische Philharmonie nach Bad Elster.\n \nKarten\n \nEintritt: 20 € | ermäßigt 15 € | Kartenreservierung über das u.a. Formular, telefonisch unter 0341 58615846 oder per Mail: event@gohliserschloesschen.de ( mailto:event@gohliserschloesschen.de )\n \n \nPartner und Sponsoren\nDie Reihe wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig\n[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]\n
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ORGANIZER;CN=Gohliser Schlösschen | Musenhof am Rosental gGmbH:MAILTO:mail@gohliserschloesschen.de
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LOCATION:Menckestraße 23, 04155 Leipzig
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